Willkommen beim NABU Fulda und Künzell e.V.

Für Mensch und Natur


3. Mai 2022  NABU Jahreshauptversammlung

Auszeichnung Hans-Ulrich Sprenger mit der „Ehrennadel in Silber“

von Links: Manfred Bender, NABU KV Fulda, Hans-Ulrich Sprenger, NABU Gruppe Fulda und Künzell und Lydia Desch, zweite Vorsitzende des NABU LV Hessen.  Foto: A. Röhm,
von Links: Manfred Bender, NABU KV Fulda, Hans-Ulrich Sprenger, NABU Gruppe Fulda und Künzell und Lydia Desch, zweite Vorsitzende des NABU LV Hessen. Foto: A. Röhm,

Im Beisein von 20 Mitgliedern unserer NABU Gruppe, übernahmen Lydia Desch, zweite Vorsitzende des NABU LV Hessen und Manfred Bender Vorstandsmitglied im NABU KV Fulda die ehrenvolle Aufgabe,  die Auszeichnung des wiedergewählten 1. Vorsitzenden Hans-Ulrich Sprenger mit der "NABU Ehrennadel in Silber" für seine 42-jährigen aktiven Mitgliedschaft im NABU, sowie für das 22-jährige

ehrenamtliche Engagement als 1. Vorsitzender der NABU Gruppe Fulda und Künzell e.V.

 

Nach der Auszeichnung, die für Hans-Ulrich Sprenger doch sehr überraschend kam, erhielt er noch von uns NABU Gruppenmitglieder zwei Präsentkörbe, die von Nadine und Dirk überreicht wurden.


Stunde der Gartenvögel 2022

Foto: A. Röhm, Teilnehmer der Stunde der Gartenvögel in der Gartenanlage "Johannisaue"
Foto: A. Röhm, Teilnehmer der Stunde der Gartenvögel in der Gartenanlage "Johannisaue"

Samstag, 14. Mai 2022 fanden sich am Parkplatz der Gartenanlage Johannisaue 26 Teilnehmer zur Stunde der Gartenvögel ein.

Unter Anleitung von Ornitlogen unserer NABU Gruppe fand bei herrlichem Maiwetter die Stunde der Gartenvögel statt. Die Teilnehmer

erfuhren viel Interessantes über die einheimischen Vögel. Die meisten brachten ihre Ferngläser mit. Die Vogelexperten unserer Gruppe beantworteten viele Fragen der Teilnehmer, die ebenfalls ihre Erlebnisse mit der Tierwelt schilderten. Während des Rundganges wurden 32 verschiedenen Vogelarten gezählt. Nach einer Stunde war schon wieder alles vorbei, doch Einige werden sicherlich daheim den morgigen Sonntag nutzen, um dort auch die Vögel zu zählen, denn es schult  den Blick und das Gehör für diese faszinierenden gefiederten Freunde.

Zu den Ergebnissen


Unterstützung für Natur- und Artenschutz gesucht

Foto: V. Strauch, Foto: v.l.n.r. stehend: Manfred Bender (NABU-Kreis Fulda) Lea Osterloh, Michael Wagner (Werbende), Volker Strauch (NABU-Kreis Fulda), hockend: Janina Müller, Jannis König (Werbende), nicht auf dem Foto: Josephine Machold
Foto: V. Strauch, Foto: v.l.n.r. stehend: Manfred Bender (NABU-Kreis Fulda) Lea Osterloh, Michael Wagner (Werbende), Volker Strauch (NABU-Kreis Fulda), hockend: Janina Müller, Jannis König (Werbende), nicht auf dem Foto: Josephine Machold

 

NABU Kreisverband Fulda startet Werbekampagne mit der FIRMA WESSER

Seit März 2022 gibt es in unserem Landkreis Fulda wieder eine Werbeaktion für den NABU Kreisverband Fulda, die etwa Mitte Mai 2022 abgeschlossen sein wird.
Wie bereits in den vergangenen WESSER WERBUNGEN, so wird es auch in diesem Jahr 2022 wieder einen Zuwachs an aktive Mitglieder geben, was uns sehr freut. Jedoch auch die finanziellen Förderer sind herzlich willkommen, denn mit ihnen sind große Naturschutzprojekte umsetzbar.

Diese Werbeaktion soll nun helfen deren Zahl der Aktiven, jedoch auch die Zahl der Förderer zu vergrößern.  Der NABU will nun die Menschen konkret ansprechen und um Unterstützung bitten.

Selbstverständlich werden dabei die Corona-Schutzmaßnahmen eingehalten.

 

 

 

  • An vielen Haustüren wird es in den Wochen von Ende März bis Mitte Mai klingeln.
  • Bei dem Team, das für den NABU in Hünfeld, Burghaun,
  • Fulda-Künzell, Petersberg, Großenlüder, Bad Salzschlirf
  • und Eichenzell unterwegs ist, handelt es sich um Studierende, die sich bei einer vom NABU Kreisverband Fulda beauftragen     Agentur (Fa. WESSER) beworben haben, um für die gemeinnützige Organisation Mitglieder zu gewinnen.
  • Die Studierenden sind an ihrer NABU-Kleidung und den mitgeführten Werberausweisen erkennbar.
  • Sie dürfen kein Bargeld annehmen!
  • Weil man auch Berufstätige für den Naturschutz gewinnen möchte, kann es vorkommen, dass es bis 21.00 Uhr an der Haustür klingelt.

Für Fragen zur Werbekampagne ist der NABU-Kreisverband Fulda unter Tel. 0175-6185851 zu erreichen.

Weitere Informationen zur regionalen Naturschutzarbeit finden sich unter www.nabu-kreisverband-fulda.de.


Liebe Mitglieder und Freunde des NABU,

ich möchte Euch heute informieren, dass ab Montag, den 11.04. 2022 in Fulda und Künzell Mitglieder für den NABU geworben werden.

Ich habe mich heute mit dem Teamleiter, einem Studenten aus Mönchengladbach, getroffen und alles vorbereitet.

Michael Wagner und ca. 10 junge Leute haben schon in Hünfeld und Burghaun mit Erfolg geworben.  

 

Viele Grüße

Uli Sprenger


Ansprechpartner für den Arten- und Naturschutz für Fulda und Künzell


Ein neues „Wahrzeichen“ für die Gemeinde Künzell



Künzell/Pilgerzell: Mittwoch 23. März 2022, in den frühen Morgenstunden wurde in den "Fellen-Wiesen" ein Stochenhorst aufgestellt.

In den kühlen Morgenstunden des 23. März 2022 trafen die ersten Maschinen der FA Bellinger an dem gekennzeichneten Platz für den neuen Storchenhorst im Pilgerzeller "Fellenweg" ein. Zügig gingen die Arbeiten voran, denn um 10:00 Uhr war der geplante Fototermin, bis dahin wollten die Mitarbeiter der FA Bellinger den Storchenmast aufgestellt haben.

Als die ersten Vertreter des NABU eintrafen, waren die Arbeiten bereits abgeschlossen.

 

Nach der Begrüßung schaute sich Hans-Ulrich Sprenger, erster Vorsitzender der NABU Gruppe Fulda und Künzell e.V., den Storchenmast genauer an und sagte: „Diesen Korb haben wir mit fünf Mitgliedern und Freunden der NABU Gruppe noch am letzten Samstag vor Weihnachten 2021 geflochten“.  Weiter fügte er noch hinzu, dass der Standort gut gewählt wurde, aber die Störche entscheiden, ob der Mast richtig platziert ist und für die Aufzucht ihrer Jungen geeignet ist.

 

Nun trafen auch der Bürgermeister Timo Zentgraf und weitere Vertreter der Gemeinde Künzell ein.

In der anschließenden Unterhaltung empfahl Hans-Ulrich Sprenger, zu dem Feuchtgebiet in der Nähe des Mastes, noch eine offene Wasserfläche anzulegen. Feuchtgebiet und Wasserfläche wäre ein idealer Lebensraum für Amphibien. „Für Störche sind Amphibien nun mal die Leibspeise“, fügte Hans-Ulrich Sprenger hinzu, „wobei Mäuse eher verspeist werden, wenn keine Amphibien zu finden sind.“ Diese Aussage gab bei den Vertretern der Gemeinde und dem NABU Freiraum zum Nachdenken.

 

Alle Anwesenden waren sich jedoch einig, dass dieser Mast bestimmt von einem Storchenpaar in absehbarer Zeit angenommen wird. Herr Zentgraf berichtete, dass auf den Feldern des Bauern Hügel in Edelzell bereits 46 Störche gezählt wurden. Auch die Anzahl der Störche, die sich auf den Fellen-Wiesen aufhalten, ist sehr groß.

Zum Fototermin schauten somit alle Beteiligten mit Zuversicht in die Kamera und waren sich sicher, dass irgendein Storchenpaar uns eines Tages mit Nachwuchs beglücken wird.

Text A. Röhm, H-U Sprenger 


Foto: A. Röhm Das war der erste Teich, der von uns freigeschnitten wurde.
Foto: A. Röhm Das war der erste Teich, der von uns freigeschnitten wurde.

 

Freischneiden von Amphibienteichen im Oberroder Forst

Ole und Lasse bestimmten das Arbeitstempo!

Oberrode, 19. März 2022, 8:45 Uhr

 

Obwohl die Sonne schien, empfing uns ein kalter Morgenwind, am schattigen Parkplatz Kottenbach.  Schön, dass auch Peter mit seiner Elektrosäge gekommen ist.  Nach der Begrüßung durch den Förster, fuhren wir mit den Autos ein Stück in den Wald und den Rest des Weges zum Teich liefen wir zu Fuß. Wir sind sieben Teilnehmer und davon zwei Kinder, Ole (6 Jahre) und Lasse (11 Jahre).  Die Kinder nahmen mit ihrer Mutter den weiten Weg von Gersfeld zu uns auf sich. Mehr


05. März 2022:

Sturmschäden an der Biotopgrenze

Einerseits war ein Baum auf die Benjeshecken gefallen, der ohne Motorsäge nicht zu beseitigen war (siehe Foto). Dann war ein langer Ast des „Hochentaster-zerstörenden“ Baumes auf die Wiese des Landwirtes abgeknickt. Diesen konnte ich in mehreren Versuchen ganz vom Baum lösen und dann vor der langen Benjeshecke ablegen.

Einige Äste waren durch den Sturm abgefallen und lagen z.T. auf der Wiese. Habe dort ein bißchen aufgeräumt.

Im Biotop lagen auch einige Äste die ich ebenfalls aufräumte. Dort ist auch ein größerer Ast von einem Baum abgeknickt, stört aber soweit nicht. Gruß Peter K.

Foto: L. Herzig
Foto: L. Herzig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Luftaufnahme Kohlgrund nach der NABU Aktion vom 13. November 2021


Alle Lebensformen der Erde sind Kostbarkeiten der Natur und ermöglichen uneigennützig das Leben der Menschheit.


Aktuelles


24. April 2022 Frühlingsmarkt im Umweltzentrum Fulda

FOTO: D. Keller,  Frühlingsmarkt
FOTO: D. Keller, Frühlingsmarkt

Nichts ist mehr so, wie es mal war.

 

Das Gelände des Umweltzentrums wirkt so leer. Die Fläche vor dem Hauptgebäude war kahl, unwirklich und abweisend.

 

Der Duft von frischer  Grillwurst liegt in der Luft.  Er vermischt sich mit dem Kaffeeduft aus dem Bistro. Wenigstens etwas Erinnerung der vergangenen Märkte lässt sich hier ausmachen.

 

Unsere NABU Gruppe baute den Pavillon zügig auf, weil eine Regenfront sich heute Fulda nähern sollte. Schnell sind alle Utensilien an ihrem Platz und zur Eröffnung um 12:00 Uhr ist der NABU Stand startklar.

 

Diesmal gab es ein etwas anderes Highlight, als sonst. Dirk Keller brachte Präparate von heimischen Singvögeln mit, die sehr beliebt bei den Gästen an unserem Stand waren.

 

Annett Erb und Martin Gradl sind ausgezeichnete Standbetreuer. Beide verfügen über ein großes gärtnerisches Wissen. Nicht nur das gärtnerische Wissen ist abrufbar, sondern auch über viele Natur und Umweltprobleme können beide exakte Auskünfte geben.

 

Gegen 17:00 Uhr trafen die NABU Freunde ein, die beim Abbau helfen, denn es fing bereits zu nieseln an. Nun wird es höchste Zeit, alles schnell ins Trockne zu bekommen.

 

Am 06. April 2022 erfolgte die Schlüsselübergabe an unsere NABU Gruppe

Karl und Heide Graeser übergaben den Schlüssel für das NABU-Naturgrundstück in Künzell/Wissels an Rudolf Ziegler.

Foto: V.Strauch: v.l.n.r.: Rudolf Ziegler, Heide Graeser, Harald Auth, Karl Graeser (nicht abgebildet Matthias Leitschuh)
Foto: V.Strauch: v.l.n.r.: Rudolf Ziegler, Heide Graeser, Harald Auth, Karl Graeser (nicht abgebildet Matthias Leitschuh)

Vor zehn Jahren hat der NABU-Kreisverband Fulda die ehemaligen Kläranlage Künzell-Wissels zum Zweck der Renaturierung gepachtet. Karl Graeser hatte die Vereinbarung mit der Gemeinde Künzell erwirkt, nachdem das einen Hektar große Gelände mit seinen drei ehemaligen Klärteichen und dem kleinen Technikhaus mehrere Jahre ungenutzt war.
Der NABU hat in den letzten Jahren für mehr heimische und standortgerechte Gehölze gesorgt, die Wiesen ausgemagert und blühende Pflanzen gefördert. In den Teichen haben sich Friedfische eingefunden, Nisthilfen für Vögel und Wildbienen sowie Steinschüttungen für Reptilien haben die Vielfalt der Tierarten erhöht. Das Technikhaus wurde renoviert und mit diesem Stützpunkt konnten auf dem geschützten Grundstück Naturerkundungen sowohl für Kinder als auch Erwachsenengruppen stattfinden. 
Rodolf Ziegler übernimmt nun die Schlüssel und die Regie zur weiteren naturnahen Entwicklung des Geländes und zur Nutzung als Experimentier- und Erkundungsraum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Harald Auth aus Margretenhaun und Matthias Leitschuh aus Flieden sowie viele Aktive aus dem NABU-Kreisverband unterstützen ihn.

 

Volker Strauch
NABU-Kreisvorsitz Fulda 

19.03.2022 Reinigung von Nistkästen im Oberroder Forst

Diesmal war Annett allein im Wald unterwegs, um die restlichen Nistkästen zu reinigen und zu kartieren. Zum Glück hatte sie ihr Fahrrad im Kofferraum und konnte somit die restlichen Wege nach den Nisthilfen abfahren. An der Simshäuser Mütte trafen wir uns wieder zum Essen.

06.01.2022 Reinigung von Nistkästen im Oberroder Forst

 

Zu dritt haben wir am Donnerstag einige Nistkästen gereinigt und sie umgehängt. Wir wollen in Zukunft vermeiden, dass Nägel in die Bäume geschlagen werden, somit entsteht den Bäumen durch uns kein Schaden mehr. Außerdem sind beim Aufhängen der Kästen an einem Ast der Nachwuchs im Kasten etwas sicherer vor Beutegreifer.




 Foto: Benedikt Kirsch, Mönchgrasmücke
Foto: Benedikt Kirsch, Mönchgrasmücke

 

Die Mönchsgrasmücke 

Sie errichtet Nester in Büschen, Hecken, Bäumen, Sträuchern und anderem Gebüsch.

Lebensraum: Kulturlandschaften, Auwälder, Waldunterholz, Gärten, Friedhöfe, Parks. Sie ist zwar ein widerstandsfähiger Vogel, jedoch bei extremer Störung, wie sie zur Zeit in den Fuldaauen herrscht, kann es sein, dass sie ebenfalls die Brut im Stich lässt. Das gilt für alle Vogelarten, die an den Aueweihern leben und brüten wollen.


 Foto: Benedikt Kirsch, Grünspecht im Höhlenbaum
Foto: Benedikt Kirsch, Grünspecht im Höhlenbaum

 

Grünspechtpaar brütet an den Aueweihern

Direkt in der Nähe der Futterstelle brütet ein Grünspechtpaar. Muss gerade jetzt in der Brutzeit die Bauarbeiten weiter durchgeführt werden?

Brutplätze vom Grünspecht dürfen nicht zerstört werden, denn der Grünspecht unterliegt dem Artenschutz: dem Bundesnaturschutzgesetz.

Der Grünspecht bevorzugt halb offene Kulturlandschaften mit altem Baumbestand (Höhlenbäume / Spechtbäume), Parks, Gärten, Auwälder und Streuobstwiesen.

Hauptnahrung sind Ameisen.

 

Die online Wege zu den sieben Biotopen

Erstens:

mit dem Maus Cursor über die Übersichtskarte ziehen und klicken, dann kommt man sofort zur Seite Schutzgebiete mit den sieben Biotopen.

 

Zweitens:

über Projekte dann die Seite Schutzgebiete anklicken

Unsere Biotopübersicht: Wir pflegen und betreuen einige wertvolle Biotope in unserer Region.
Unsere Biotopübersicht: Wir pflegen und betreuen einige wertvolle Biotope in unserer Region.