Willkommen beim NABU Fulda und Künzell e.V.

Für Mensch und Natur


Nächster Monatstreff  findet am

Dienstag, 05. März 2024

um 19:00 Uhr

im Umweltzentrum Fulda


Aktuelles


Mitmach-Aktion: Biotop-Beobachtung

Das kleine Biotop „Kohlgrund“, nahe Dietershausen gelegen, wurde 1980 – 1981 im Rahmen der FNO (Flurneuordnung, Flurbereinigung) angelegt. Der NABU Kreisverband Fulda (damals noch DBV - Deutscher Bund für Vogelschutz) hat das Biotop als erstes Schutzgebiet im Landkreis Fulda im Januar 1984 erworben. Da die NABU Gruppe Fulda und Künzell federführend eine Sanierung des verlandenden Tümpels plant, ist es jetzt an der Zeit, die Arbeit des 2007 verstorbenen Alfred Krönung mit einer erneuten Kartierung zu würdigen, der Jahrzehnte lang sein „Haus-Biotop“ beobachtet und alle Sichtungen (Fauna und Flora) notiert hat. Aber auch um die Auswirkungen der geplanten Maßnahme festzustellen, ist es wichtig, den Zustand vor der Sanierung zu dokumentieren.

Denn wer von Euch weiß, was dort „kreucht und fleucht“!?

Daher werden Naturkundige und Interessierte gesucht, die ein- oder mehrmals im Jahr das Biotop besuchen und ihre Sichtungen festhalten. Folgende Themen-Bereiche sollen unter die Lupe genommen werden:

- Vögel

- Amphibien

- Reptilien

- Schmetterlinge und Libellen

- Insekten

- Wildbienen/Hummeln/Wespen/Hornissen

- Pflanzen

Macht mit! Taucht ab in die Ruhe der Natur und entdeckt das Leben um Euch herum! Wir freuen uns auf Euch! Bei ernsthaftem Interesse meldet Euch unter der Mobilnummer 0175 69 55 780 bei Peter Kaiser aus Fulda, der dieses Projekt vereinsübergreifend organisiert.

Text und Bildmaterial: Peter Kaiser

Foto: Lothar Herzig

 


Links: der Auszug aus dem Biotop-Bogen zum Kohlgrund nach dem heutigen Arbeitseinsatz des NABU Fulda und Künzell.

 

Die heute, Samstag, 17.02.2024 im Kohlgrund erfolgreich durchgeführte Maßnahme dient als Vorbereitung für die geplante Teich-Sanierung.

 

Dank Thomas Müller mit seiner Kettensäge konnten wir bereits alles Gehölz und Sträucher für die Bagger-Gasse am nordöstlichen Teichufer entfernen, aber auch direkt am/im Wasser das Gehölz entfernen bzw. bereits absägen, so daß der Bagger es herausziehen kann.

 

 

Eventuell findet am folgenden Samstag (24. Februar) ein weiterer Einsatz statt, dann am restlichen Südwest-Ufer und eventuell Zersägen der beiden umgestürzten Bäume an der Südkante des Biotops.

 

Ein guter Vorschlag seitens des Ehepaar Müller: Schreddern des Holzschnittes für Mulchhaufen.

 

Großen Dank allen Helfern !

Text und Biotopbogen: Peter Kaiser


Freischneiden von Amphibienteichen und Kartierung der Nistkästen

10. Februar 2024

Freischneiden von Amphibienteichen und Kartierung der im Forst befindlichen Nistkästen aller Art

Die letzte Woche hatte uns sehr verunsichert. Das Wetter zeigte sich von seiner feuchten, windigen und kühlen Seite. Dazu kam noch, dass es am Mittwoch anfing zu schneien. Natürlich kamen Fragen auf, ob das Freischneiden und die Nistkastenzählung im Oberroder Forst bei diesem Wetter überhaupt stattfindet. Ja natürlich, solange von der Försterin keine Absage kommt, findet alles wie geplant statt.

Dann kam der Samstagmorgen und alle die schon wach waren, sahen diesen herrlichen Regenbogen mit Sonnenschein.  Was war das für ein genialer Hoffnungsschimmer! Der Tag wird gut.
Als wir 23 Teilnehmer am Parkplatz Kottenbach eintrafen, war die Freude groß, denn fast alle, die zugesagt haben, sind gekommen.
Für das NABU/NAJU Organisationsteam war es auch sehr wichtig, dass unser erster Vorsitzender, Hans-Ulrich Sprenger aktiv dabei war. MEHR. . .


Nistkästen digital

10. Februar 2024

Bei herrlichem Frühlingswetter trafen sich vier Teams zur Nistkastenreinigung und Zählung im Oberroder Forst.  

 

Die Teams, hielten beim lockeren Spaziergang im Wald Ausschau nach teilweise versteckt an den Bäumen hängenden Nistkästen, um diese nicht nur zu säubern, sondern auch zu kartieren und den Inhalt der Kästen systematisch zu erfassen und auszuwerten.

Durch die neue NistkastenApp des NABU ist es inzwischen möglich per GPS nicht nur den Standpunkt der Nistkästen, sondern auch deren Inhalt, ihre Bewohner und die Art und Weise der Befestigung der Nistkästen anzugeben. 

Dies wird sich insbesondere nach Stürmen oder Baumfällarbeiten als hilfreich erweisen, da hierbei erfahrungsgemäß Nistkästen verschwinden. MEHR . . . .

 


WIR SIND 125 JAHRE

 01. Februar 2024

Naturschutzbund Deutschland

Herzlichen Glückwunsch zum 125. Geburtstag und viel Kraft, Ausdauer, Mut und Freude im Ehrenamt, um weiterhin für die Belange der Natur ein starker Verfechter zu sein.

In diesen Zeiten ist es ganz wichtig raus zu gehen und für die Natur aktiv zu werden. Sei es im eigenen Garten oder in den NABU Gruppen. Auch wenn ihr nur etwas „einfaches tut“, wie Vögel füttern und sie dabei beobachtet, schon das wird euch guttun. Baut oder repariert Nistkästen, oder reinigt diverse Nisthilfen, so auch die Kotbretter der Schwalben an eurem Haus. Helft bei der Pflege und der Artenzählung in den Schutzgebieten. Hierfür werden immer helfende Hände gesucht. Führt Exkursionen mit einem Scout durch und lasst euch die Natur näherbringen, zum Beispiel bei einer Nachtwanderung in der Rhön.

Meidet es, ständig schlechte Nachrichten zu konsumieren, denn das schürt die Angst, die Ungewissheit und ihr reißt euch damit selbst in die Tiefe.

Wir müssen alle wieder ins Tun kommen, auch wenn das Tun in den momentanen Debatten immer schwieriger wird, das spüren wir alle, der Ton wird rauer. Darum ist es für uns vom NABU wichtiger denn je, die Ärmel hochzukrempeln und unsere ehrenamtliche Arbeit weiter zu führen, für die Natur, die uns anvertraut wurde.

Taucht ab in die Ruhe der Natur und entdeckt das Leben um Euch herum! Peter Kaiser

Hier ist der Link zur Jubiläumsbotschaft vom NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger

Unbedingt ansehen.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=WtwxD7XuFGA


Foto: NABU fittosize_680_453_d7b6ccdd7611736f4604665f2b287844_231902-nabu-vdj-kiebitz-banner-680x453.jpeg
Foto: Naturschutzbund Deutschland (NABU)

Der Vogel des Jahres 2024

der Kiebitz

 

Der „Gaukler der Lüfte“ war früher noch sehr häufig zu sehen, mittlerweile aber gilt er als stark gefährdet.
Der Kiebitz (Vanellus vanellus) trägt seinen Namen aufgrund seines Rufes, der sehr einprägsam ist: „Kie-wit“. Er ist ein schwarz-weiß gefärbter, etwa taubengroßer Regenpfeifer. Sein Gefieder glänzt im Licht metallisch grün oder violett. Zudem sind die Federhaube auf dem Kopf und die breiten gerundeten Flügel auffällig. Kiebitze sind Teilzieher: Ein Teil überwintert bei milder Winterung in Deutschland, andere ziehen im Winter nach Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Großbritannien. Wenn sie wieder nach Deutschland zurückkehren, beeindrucken sie mit ihren Flugmanövern zur Balzzeit: Die „Gaukler der Lüfte“ drehen Schleifen über ihrem Revier, stürzen sich in akrobatischen Flugmanövern gen Boden und singen dabei weit hörbar. Foto und Text: NABU Deutschland


 

                   Vorstand der NABU Gruppe Fulda und Künzell e.V.                  
                                              Hans-Ulrich Sprenger
                                              1.Vorsitzender

                         
E-Mail: info@nabu-fulda-kuenzell.de

                           Webseite: www.nabu-fulda-kuenzell.de


Igel Baby gefunden - und nun?

Uhrzeit: Sonntag ca. 15Uhr

Fundort: Wiese/privater Garten (neben dem Bäcker Happ), lag in praller Sonne ungeschützt ein Igel Baby.

Zustand: Er ist Lethargisch. Wurde von Fliegen und Wespen belagert und konnte nur noch wankend laufen. Hatte sich immer wieder auf die Seite gelegt.

Was gut war: Hatte auf Berührung mit Einrollen reagiert. Atmung ruhig.

Wir haben ihn mit Gartenhandschuhen angefasst und einen hohen Karton mit einem Handtuch ausgelegt. Igel sind nämlich gute Kletterer. Wasser wollte er nicht und für spezielles Katzennassfutter war er noch zu klein. Er benötigt noch spezielle Igel Aufzuchtmilch.

Nachdem er etwa 15 bis 20 Min im Karton lag, ist er aktiv geworden und wir konnten erkennen, dass er normal läuft und keine Verletzungen oder Wunden hatte

Wichtig ist, dass die Fliegeneier sofort mit einer Pinzette entfernt werden.

Wasser und Futter sollte man auch erst geben, wenn das Bäuchlein warm ist.

Er hatte auch extrem viele Flöhe, aber die gehören wohl zu einem Igel dazu, sagte die Frau die den kleinen Igel abholte. 

Falls ihr mal einem Igel helfen wollt, der noch sehr klein ist, dann habt ihr hier die Möglichkeit, fachgerechte Auskünfte zu erhalten.

Tierschutzverein Fulda und Umgebung
- Frau Remmert, Handy: 015154881568

 

 

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2023.05.19. In den Pilgerzeller Fellen ist der Storchenhorst besiedelt.

Ein Storch fand interesse für dieses Nest und nun sind wir gespannt, wie es nun weiter geht. Am 18. Dezember 2021 haben Mitglieder und Freunde unserer NABU Gruppe im Wertstoffhof Pilgerzell ein Storchennest mit Weidenruten befüllt. Die Aufstellung des Horstes erfolgte in den frühen Morgenstunden des 23. März 2022. In diesem Jahr sind das erste Mal Störchen am Horst gesehen worden. Es bleibt spannend.

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2023.06.04. Der Horst ist seit Wochen leer. Eventuell klappt es ja mit der Storchen Paarfindung im kommenden Frühjahr.

Beim ersten Vorsitzendem der NABU Gruppe Fulda und Künzell e.V., Hans Ulrich Sprenger, steht jetzt das Telefon nicht mehr still. „Immer wieder rufen besorgte Bürger an, die Jungvögel gefunden haben und diesen helfen möchten.

„In den meisten Fällen handelt es sich bei scheinbar hilflosen Tieren jedoch nicht um Waisen, sondern um flugfähige Jungvögel mit relativ vollständigem Gefieder“, erklärte Hans Ulrich Sprenger. Des Weiteren betonte er, „dass durch die besonders kläglich klingenden Bettelrufe der Jungvögel, die damit den Kontakt zu ihren Eltern halten, oftmals bei den hilfsbereiten Bürgern der Eindruck entsteht, dass diese jungen Vögel Hilfe benötigen. Oft beginnt nun eine fatale Kettenreaktion. Solange menschliche Beobachter sich in der Nähe der Jungtiere aufhalten, kehren die Altvögel nicht zu diesen zurück. Wer einen solchen kräftig wirkenden Scheinwaisen findet, sollte ihn deshalb nicht einsammeln, sondern am besten in Ruhe lassen oder erforderlichenfalls an einen geschützten Ort, wie etwa eine Hecke, umsetzen“, so Sprenger.

Wer Jungvögel vorschnell in Obhut nimmt, richtet meist mehr Schaden als Nutzen an. mehr

2023.05.18. Wassermangel im  Gieselbachtal

Am 22. Juli 2022 berichtete die "Fuldaer Zeitung", dass Unbekannte den bis dahin existierenden Biberdamm zerstörten. Der Wassermangel ist noch heute zu sehen, obwohl es im letzten Winter und im Frühjahr gut geregnet hat. Eigentlich müsste der Wasserstand etwas höher sein.
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2022.03.08. Auf diesem Foto sieht man, auf Grund des Wasserstandes, dass die Biberburg im August 2022 noch existierte.



Ansprechpartner für den Arten- und Naturschutz für Fulda und Künzell


05. März 2022:

Sturmschäden an der Biotopgrenze

Einerseits war ein Baum auf die Benjeshecken gefallen, der ohne Motorsäge nicht zu beseitigen war (siehe Foto). Dann war ein langer Ast des „Hochentaster-zerstörenden“ Baumes auf die Wiese des Landwirtes abgeknickt. Diesen konnte ich in mehreren Versuchen ganz vom Baum lösen und dann vor der langen Benjeshecke ablegen.

Einige Äste waren durch den Sturm abgefallen und lagen z.T. auf der Wiese. Habe dort ein bißchen aufgeräumt.

Im Biotop lagen auch einige Äste die ich ebenfalls aufräumte. Dort ist auch ein größerer Ast von einem Baum abgeknickt, stört aber soweit nicht. Gruß Peter K.

Foto: L. Herzig
Foto: L. Herzig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Luftaufnahme Kohlgrund nach der NABU Aktion vom 13. November 2021



 Foto: Benedikt Kirsch, Mönchgrasmücke
Foto: Benedikt Kirsch, Mönchgrasmücke

 

Die Mönchsgrasmücke 

Sie errichtet Nester in Büschen, Hecken, Bäumen, Sträuchern und anderem Gebüsch.

Lebensraum: Kulturlandschaften, Auwälder, Waldunterholz, Gärten, Friedhöfe, Parks. Sie ist zwar ein widerstandsfähiger Vogel, jedoch bei extremer Störung, wie sie zur Zeit in den Fuldaauen herrscht, kann es sein, dass sie ebenfalls die Brut im Stich lässt. Das gilt für alle Vogelarten, die an den Aueweihern leben und brüten wollen.


 Foto: Benedikt Kirsch, Grünspecht im Höhlenbaum
Foto: Benedikt Kirsch, Grünspecht im Höhlenbaum

 

Grünspechtpaar brütet an den Aueweihern

Direkt in der Nähe der Futterstelle brütet ein Grünspechtpaar. Muss gerade jetzt in der Brutzeit die Bauarbeiten weiter durchgeführt werden?

Brutplätze vom Grünspecht dürfen nicht zerstört werden, denn der Grünspecht unterliegt dem Artenschutz: dem Bundesnaturschutzgesetz.

Der Grünspecht bevorzugt halb offene Kulturlandschaften mit altem Baumbestand (Höhlenbäume / Spechtbäume), Parks, Gärten, Auwälder und Streuobstwiesen.

Hauptnahrung sind Ameisen.

 


Das NABU-Naturtelefon: 030.284984-6000

ist von (Mo-Fr. 9:00 -16:00 Uhr) erreichbar.

Mit unserem bundesweiten „NABU-Naturtelefon“ helfen wir bei Fragen zum Natur- und Umweltschutz schnell und kompetent weiter.
Auch solche Fragen: „Darf ich Vögel über das ganze Jahr füttern?“, „Wespen und Hornissen im Haus, was kann ich tun?“, oder „Wie kann ich mich für den Insektenschutz in meinem Garten einsetzen?“ werden beantwortet.
Die geschulten Mitarbeiter*innen beraten Sie kompetent und erteilen Ihnen zu Ihren Fragen passende Auskünfte und wenn es erwünscht ist, senden sie Ihnen Informationsmaterial des NABU zu.
Ein Großteil der Anrufe beinhaltet sehr ähnliche und saisonale Fragestellungen. Darum stehen die Mitarbeiter*innen im direkten Kontakt mit Expert*innen der NABU Bundesgeschäftsstelle, die bei Bedarf auch unterstützen. Für etwaige landesspezifische Besonderheiten hat unsere NABU Landesgeschäftsstelle in Hessen entsprechende Infos zur Verfügung gestellt, so dass hier ebenfalls kompetent Auskunft gegeben werden kann. 
Speichern Sie sich diese Telefonnummer auf Ihr Handy und auf Ihr Festnetz, um das "NABU Naturtelefon" immer griffbereit zu haben.

NABU-Naturtelefon: 030.284984-6000 (Mo-Fr. 9:00 -16:00 Uhr)


Die online Wege zu den sieben Biotopen

Erstens:

mit dem Maus Cursor über die Übersichtskarte ziehen und klicken, dann kommt man sofort zur Seite Schutzgebiete mit den sieben Biotopen.

 

Zweitens:

über Projekte dann die Seite Schutzgebiete anklicken

Unsere Biotopübersicht: Wir pflegen und betreuen einige wertvolle Biotope in unserer Region.
Unsere Biotopübersicht: Wir pflegen und betreuen einige wertvolle Biotope in unserer Region.

Alle Lebensformen der Erde sind Kostbarkeiten der Natur und ermöglichen uneigennützig das Leben der Menschheit.