Willkommen beim NABU Fulda und Künzell e.V.

Für Mensch und Natur


 Nächster Monatstreff findet am Montag

04. Oktober 2022

um 19:00 Uhr im Umweltzentrum Fulda statt

TAGESORDNUNG:

-  Pflege des NABU Biotops Wisselser Teiche

-  in Zusammenarbeit mit der NABU Gruppe Petersberg

-  Informationsstand beim Herbstmarkt am 2. Oktober

Vorbereitung von weiteren Aktionen im Herbst

-  Geplante Ausstellung anlässlich der Landesgartenschau 2023

Informationsfluss innerhalb und außerhalb unserer Gruppe


Im Anschluss berichtet der Gärtnermeister Klaus Schmitt

über den Naturgarten im Herbst und gibt wichtige Tipps

für die Vorbereitung auf den Winter.


Alle Lebensformen der Erde sind Kostbarkeiten der Natur und ermöglichen uneigennützig das Leben der Menschheit.


Das NABU-Naturtelefon: 030.284984-6000

ist von (Mo-Fr. 9:00 -16:00 Uhr) erreichbar.

Mit unserem bundesweiten „NABU-Naturtelefon“ helfen wir bei Fragen zum Natur- und Umweltschutz schnell und kompetent weiter.
Auch solche Fragen: „Darf ich Vögel über das ganze Jahr füttern?“, „Wespen und Hornissen im Haus, was kann ich tun?“, oder „Wie kann ich mich für den Insektenschutz in meinem Garten einsetzen?“ werden beantwortet.
Die geschulten Mitarbeiter*innen beraten Sie kompetent und erteilen Ihnen zu Ihren Fragen passende Auskünfte und wenn es erwünscht ist, senden sie Ihnen Informationsmaterial des NABU zu.
Ein Großteil der Anrufe beinhaltet sehr ähnliche und saisonale Fragestellungen. Darum stehen die Mitarbeiter*innen im direkten Kontakt mit Expert*innen der NABU Bundesgeschäftsstelle, die bei Bedarf auch unterstützen. Für etwaige landesspezifische Besonderheiten hat unsere NABU Landesgeschäftsstelle in Hessen entsprechende Infos zur Verfügung gestellt, so dass hier ebenfalls kompetent Auskunft gegeben werden kann. 
Speichern Sie sich diese Telefonnummer auf Ihr Handy und auf Ihr Festnetz, um das "NABU Naturtelefon" immer griffbereit zu haben.

NABU-Naturtelefon: 030.284984-6000 (Mo-Fr. 9:00 -16:00 Uhr)


05. Juli 2022 Monatstreff im Wisselser Naturbiotop



Einladung für einen Rundgang über das Gelände des Tiergartens Fulda

Foto: A. Röhm
Foto: A. Röhm

Nachdem Frau Dr. Bianca Reith im Juli 2021 im Rahmen einer Monatsversammlung des NABU Fulda und Künzell e.V. einen Vortrag über das neue Konzept des Heimattiergartens Fulda gehalten hatte, lud sie nun die Gruppe zu einer Besichtigung der teils fertigen Anlage ein.

Der neue Heimattiergarten präsentiert sich auf den fertigen Flächen in einer großzügigen und qualitativ hochwertigen Gestaltung der Anlage und der Gehege. Haus- und Nutztiere sind der Schwerpunkt, wobei es hauptsächlich um den direkten Kontakt und Umgang der Besucher mit den Tieren geht, aber auch um deren artgerechte Haltung und Ernährung. Dabei versucht man, die Lebensweisen in den ursprünglichen Herkunftsländern der Tiere zu berücksichtigen, denn fast alle gezeigten (Nutz)Tiere haben einen „Migrations-Hintergrund“. Das übliche Füttern der Tiere mit Tütenfutter, das den Tieren in der Vergangenheit z.T. gesundheitlich schwer geschadet hat, ist damit endgültig passé.

 

- Streicheln statt Füttern - heißt das neue Motto.

 

Zusätzlich sollen Therapie-Angebote in das Portfolio des Tiergartens aufgenommen werden. <<<mehr>>>


Der Naturschutzbund NABU warnt vor Übereifer beim Fund von Jungvögeln!

Foto: J. Röhm, Nach dem ersten Flug aus dem Nest, werden die Jungvögel in den folgenden Tagen von ihren Eltern weiter gefüttert und betreut.
Foto: J. Röhm, Nach dem ersten Flug aus dem Nest, werden die Jungvögel in den folgenden Tagen von ihren Eltern weiter gefüttert und betreut.

 

Beim ersten Vorsitzendem der NABU Gruppe Fulda und Künzell e.V., Hans Ulrich Sprenger, steht jetzt das Telefon nicht mehr still.

„Immer wieder rufen besorgte Bürger an, die Jungvögel gefunden haben und diesen helfen möchten. „In den meisten Fällen handelt es sich bei scheinbar hilflosen Tieren jedoch nicht um Waisen, sondern um flugfähige Jungvögel mit relativ vollständigem Gefieder“, erklärte Hans Ulrich Sprenger.   Des Weiteren betonte er, „dass durch die besonders kläglich klingenden Bettelrufe der Jungvögel, die damit den Kontakt zu ihren Eltern halten, oftmals bei den hilfsbereiten Bürgern der Eindruck entsteht, dass diese jungen Vögel Hilfe benötigen.  Oft beginnt nun eine fatale Kettenreaktion. Solange menschliche Beobachter sich in der Nähe der Jungtiere aufhalten, kehren die Altvögel nicht zu diesen zurück. Wer einen solchen kräftig wirkenden Scheinwaisen findet, sollte ihn deshalb nicht einsammeln, sondern am besten in Ruhe lassen oder erforderlichenfalls an einen geschützten Ort, wie etwa eine Hecke, umsetzen“, so Sprenger. <<<mehr>>>

 


Ansprechpartner für den Arten- und Naturschutz für Fulda und Künzell


Aktuelles


24. April 2022 Frühlingsmarkt im Umweltzentrum Fulda

FOTO: D. Keller,  Frühlingsmarkt
FOTO: D. Keller, Frühlingsmarkt

Nichts ist mehr so, wie es mal war.

 

Das Gelände des Umweltzentrums wirkt so leer. Die Fläche vor dem Hauptgebäude war kahl, unwirklich und abweisend.

 

Der Duft von frischer  Grillwurst liegt in der Luft.  Er vermischt sich mit dem Kaffeeduft aus dem Bistro. Wenigstens etwas Erinnerung der vergangenen Märkte lässt sich hier ausmachen.

 

Unsere NABU Gruppe baute den Pavillon zügig auf, weil eine Regenfront sich heute Fulda nähern sollte. Schnell sind alle Utensilien an ihrem Platz und zur Eröffnung um 12:00 Uhr ist der NABU Stand startklar.

 

Diesmal gab es ein etwas anderes Highlight, als sonst. Dirk Keller brachte Präparate von heimischen Singvögeln mit, die sehr beliebt bei den Gästen an unserem Stand waren.

 

Annett Erb und Martin Gradl sind ausgezeichnete Standbetreuer. Beide verfügen über ein großes gärtnerisches Wissen. Nicht nur das gärtnerische Wissen ist abrufbar, sondern auch über viele Natur und Umweltprobleme können beide exakte Auskünfte geben.

 

Gegen 17:00 Uhr trafen die NABU Freunde ein, die beim Abbau helfen, denn es fing bereits zu nieseln an. Nun wird es höchste Zeit, alles schnell ins Trockne zu bekommen.

 

Am 06. April 2022 erfolgte die Schlüsselübergabe an unsere NABU Gruppe

Karl und Heide Graeser übergaben den Schlüssel für das NABU-Naturgrundstück in Künzell/Wissels an Rudolf Ziegler.

Foto: V.Strauch: v.l.n.r.: Rudolf Ziegler, Heide Graeser, Harald Auth, Karl Graeser (nicht abgebildet Matthias Leitschuh)
Foto: V.Strauch: v.l.n.r.: Rudolf Ziegler, Heide Graeser, Harald Auth, Karl Graeser (nicht abgebildet Matthias Leitschuh)

Vor zehn Jahren hat der NABU-Kreisverband Fulda die ehemaligen Kläranlage Künzell-Wissels zum Zweck der Renaturierung gepachtet. Karl Graeser hatte die Vereinbarung mit der Gemeinde Künzell erwirkt, nachdem das einen Hektar große Gelände mit seinen drei ehemaligen Klärteichen und dem kleinen Technikhaus mehrere Jahre ungenutzt war.
Der NABU hat in den letzten Jahren für mehr heimische und standortgerechte Gehölze gesorgt, die Wiesen ausgemagert und blühende Pflanzen gefördert. In den Teichen haben sich Friedfische eingefunden, Nisthilfen für Vögel und Wildbienen sowie Steinschüttungen für Reptilien haben die Vielfalt der Tierarten erhöht. Das Technikhaus wurde renoviert und mit diesem Stützpunkt konnten auf dem geschützten Grundstück Naturerkundungen sowohl für Kinder als auch Erwachsenengruppen stattfinden. 
Rodolf Ziegler übernimmt nun die Schlüssel und die Regie zur weiteren naturnahen Entwicklung des Geländes und zur Nutzung als Experimentier- und Erkundungsraum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Harald Auth aus Margretenhaun und Matthias Leitschuh aus Flieden sowie viele Aktive aus dem NABU-Kreisverband unterstützen ihn.

 

Volker Strauch
NABU-Kreisvorsitz Fulda 

19.03.2022 Reinigung von Nistkästen im Oberroder Forst

Diesmal war Annett allein im Wald unterwegs, um die restlichen Nistkästen zu reinigen und zu kartieren. Zum Glück hatte sie ihr Fahrrad im Kofferraum und konnte somit die restlichen Wege nach den Nisthilfen abfahren. An der Simshäuser Mütte trafen wir uns wieder zum Essen.

06.01.2022 Reinigung von Nistkästen im Oberroder Forst

 

Zu dritt haben wir am Donnerstag einige Nistkästen gereinigt und sie umgehängt. Wir wollen in Zukunft vermeiden, dass Nägel in die Bäume geschlagen werden, somit entsteht den Bäumen durch uns kein Schaden mehr. Außerdem sind beim Aufhängen der Kästen an einem Ast der Nachwuchs im Kasten etwas sicherer vor Beutegreifer.

 

 

 



Foto: A. Röhm Das war der erste Teich, der von uns freigeschnitten wurde.
Foto: A. Röhm Das war der erste Teich, der von uns freigeschnitten wurde.

Freischneiden von Amphibienteichen im Oberroder Forst, Ole und Lasse bestimmten das Arbeitstempo!

Oberrode, 19. März 2022, 8:45 Uhr

 

Obwohl die Sonne schien, empfing uns ein kalter Morgenwind, am schattigen Parkplatz Kottenbach.  Schön, dass auch Peter mit seiner Elektrosäge gekommen ist.  Nach der Begrüßung durch den Förster, fuhren wir mit den Autos ein Stück in den Wald und den Rest des Weges zum Teich liefen wir zu Fuß. Wir sind sieben Teilnehmer und davon zwei Kinder, Ole (6 Jahre) und Lasse (11 Jahre).  Die Kinder nahmen mit ihrer Mutter den weiten Weg von Gersfeld zu uns auf sich. Mehr


05. März 2022:

Sturmschäden an der Biotopgrenze

Einerseits war ein Baum auf die Benjeshecken gefallen, der ohne Motorsäge nicht zu beseitigen war (siehe Foto). Dann war ein langer Ast des „Hochentaster-zerstörenden“ Baumes auf die Wiese des Landwirtes abgeknickt. Diesen konnte ich in mehreren Versuchen ganz vom Baum lösen und dann vor der langen Benjeshecke ablegen.

Einige Äste waren durch den Sturm abgefallen und lagen z.T. auf der Wiese. Habe dort ein bißchen aufgeräumt.

Im Biotop lagen auch einige Äste die ich ebenfalls aufräumte. Dort ist auch ein größerer Ast von einem Baum abgeknickt, stört aber soweit nicht. Gruß Peter K.

Foto: L. Herzig
Foto: L. Herzig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Luftaufnahme Kohlgrund nach der NABU Aktion vom 13. November 2021



 Foto: Benedikt Kirsch, Mönchgrasmücke
Foto: Benedikt Kirsch, Mönchgrasmücke

 

Die Mönchsgrasmücke 

Sie errichtet Nester in Büschen, Hecken, Bäumen, Sträuchern und anderem Gebüsch.

Lebensraum: Kulturlandschaften, Auwälder, Waldunterholz, Gärten, Friedhöfe, Parks. Sie ist zwar ein widerstandsfähiger Vogel, jedoch bei extremer Störung, wie sie zur Zeit in den Fuldaauen herrscht, kann es sein, dass sie ebenfalls die Brut im Stich lässt. Das gilt für alle Vogelarten, die an den Aueweihern leben und brüten wollen.


 Foto: Benedikt Kirsch, Grünspecht im Höhlenbaum
Foto: Benedikt Kirsch, Grünspecht im Höhlenbaum

 

Grünspechtpaar brütet an den Aueweihern

Direkt in der Nähe der Futterstelle brütet ein Grünspechtpaar. Muss gerade jetzt in der Brutzeit die Bauarbeiten weiter durchgeführt werden?

Brutplätze vom Grünspecht dürfen nicht zerstört werden, denn der Grünspecht unterliegt dem Artenschutz: dem Bundesnaturschutzgesetz.

Der Grünspecht bevorzugt halb offene Kulturlandschaften mit altem Baumbestand (Höhlenbäume / Spechtbäume), Parks, Gärten, Auwälder und Streuobstwiesen.

Hauptnahrung sind Ameisen.

 

Die online Wege zu den sieben Biotopen

Erstens:

mit dem Maus Cursor über die Übersichtskarte ziehen und klicken, dann kommt man sofort zur Seite Schutzgebiete mit den sieben Biotopen.

 

Zweitens:

über Projekte dann die Seite Schutzgebiete anklicken

Unsere Biotopübersicht: Wir pflegen und betreuen einige wertvolle Biotope in unserer Region.
Unsere Biotopübersicht: Wir pflegen und betreuen einige wertvolle Biotope in unserer Region.