Das ist 2020


Foto: Annelie Röhm, Im Forschercamp wurde der empfohlene Abstand eingehalten.
Foto: Annelie Röhm, Im Forschercamp wurde der empfohlene Abstand eingehalten.

Das war ein voller Erfolg.

Wir führten es am Teich vor der Kompostieranlage im Oberroder Forst durch. Es ging von 10:00 bis 14:00 Uhr.

Michael Kirse, vom Rhöner Umweltmobil, baute bereits ab 8:30 Uhr das Forschercamp auf.

Es nahmen 17 Personen teil, davon 10 Kinder.

Michael Kirse hatte alles Corona mäßig vorbereitet, so dass der nötige Abstand gewahrt werden konnte.

Er teilte die Kinder in drei Gruppen auf und die Eltern gesellten sich dazu.  Um für ein Umweltspiel eine "Konferenzschaltung" zu ermöglichen, baute Michael Kirse ein "Blechbüchsentelefon" für sechs Personen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hatte das Telefonieren super funktioniert.

Radfahrer und Wanderer hielten an und wollten wissen, was wir hier machen. Störend war der ständige Auto Verkehr auf dieser Straße. Auch drei Traktoren fuhren durch unser Camp hindurch.

Als wir im Februar die Teiche in der Zeit von 9:00 bis 13:00 Uhr freischnitten, kam kein einziges Auto vorbei.


Das war 2019


Foto: NABU Freischneiden der Amphibienteiche im Forst
Foto: NABU Freischneiden der Amphibienteiche im Forst

19.10.19. Revierarbeit mit Familien und ihren Kindern

Freischneiden von Amphibienteichen im Oberroder Forst, sowie Säuberung und Kartierung der Nistkästen im Revier.

Bei idealem Arbeitswetter fanden sich um 9:30 Uhr 22 Teilnehmer am Parkplatz Kottenbach ein und wurden von Frau Röhm und dem Förster Herrn Kellerhof begrüßt. Schnell wurden zwei Gruppen gebildet. Eine Gruppe, bestehend aus NABU Mitglieder, reinigten und kartierten die Nistkästen im Revier und wurden von Peter Hess geführt. Die zweite Gruppe schnitt die Südseiten der Amphibienteiche frei und wurde vom Förster geführt. Die Arbeiten gingen zügig voran, jedoch schafften wir nicht das, was wir uns vornahmen. Trotzdem war die Begeisterung groß, denn man sah, was geschafft wurde und das stimmte die Beteiligten optimistisch. Nach getaner Arbeit trafen wir uns in der Simshäuser Hütte und nahmen eine warme Mahlzeit ein. Im zeitigen Frühjahr, bevor die Amphibienwanderung einsetzt, wollen wir unsere Arbeiten fortsetzen. Text: Annelie Röhm


Foto und Fotomontage: Annelie Röhm Drei Waldkugelbahnen
Foto und Fotomontage: Annelie Röhm Drei Waldkugelbahnen

FORSCHEN, SPIELEN und LERNEN - ABENTEUER WALD – ein vielversprechendes Motto, was Marc und Annelie diesmal für Familien mit Kindern anbieten.

Trotz des Regenwetters der letzten Tage trafen 16 Teilnehmer (9 Erwachsene und 7 Kinder) am „Spielplatz Gerloser Häuschen“ im Niesiger Wald ein, um dort eine Waldkugelbahn zu bauen. Doch zuvor wollte Marc noch wissen, was einige Tiere im Winter tun und wie sie Nahrung finden. Am Beispiel des Eichhörnchens erfuhren die Kinder und ihre Eltern, wie schwer es ist, die selbst versteckte Nahrung wieder zu finden und sie sich einzuteilen. Doch dann war es soweit, wir teilten uns in drei Gruppen auf und bauten je eine Waldkugelbahnen. Immer wieder musste umgebaut, nachgedacht und anderes Material beigeschafft werden. Am Ende sind drei prächtige und funktionstüchtige Waldkugelbahnen entstanden und Marc prämierte jedes Team mit je eine Fairtrade Schokolade, die zu unserer Brotzeit lecker schmeckte.
Während unseres Aufenthaltes auf dem Spielplatz und im Wald sammelten wir Müll und entsorgten ihn im bereitgestellten Container. Zufrieden traten wir den Heimweg an und werden beim nächsten Mal bestimmt wieder dabei sein.
Text: Annelie Röhm

 


Foto: Annelie Röhm Flugbild einer Wasserfledermaus
Foto: Annelie Röhm Flugbild einer Wasserfledermaus

„Europäische Batnight 2019“ am Fuldaer Aueweiher:
Die Fledermausnacht der NABU/ NAJU Fulda und Künzell e.V.
 am Freitag, 23. August 2019, war ein voller Erfolg

20 Kinder und 21 Erwachsene trafen in der Dämmerung am Fuldaer Umweltzentrum mit Taschen- und Stirnlampen ausgestattet ein. Ein Kind hatte sogar seinen eigenen Detektor mitgebracht. Das war gut, so konnten acht Gruppen gebildet werden.  Plötzlich, gerade als Lothar Herzig mit seinen Ausführungen begann, landete eine kleine Springspinne auf eine Klemmmappe, die mit samt der Spinne herumgereicht und vor allem von den Kindern bestaunt wurde.  

Der Referent L. Herzig vermittelte interessante Fakten über unsere heimischen Fledermäuse und die NABU Aktion „Das Fledermaus freundliche Haus“. Er räumte mit dem Mythos der Vampirfledermaus auf und beantwortete die Fragen der Teilnehmer.  Herzig erklärte kurz die Situation der Fledermäuse hinsichtlich ihrer Lebensweise, deren Nahrungsbeschaffung und den Mangel an Winterquartieren.
Rückblickend auf die vergangenen Jahre, erklärte Herzig, ist diese NABU Fledermausnacht am Aueweiher, für die Trendschätzungen sehr wichtig, weil mehrere Gruppen im August an der Batnight teilnehmen und aus allen Aufzeichnungen, die die Kinder machen, wird ein Mittelwert errechnet.
Doch nun war es endlich soweit, es war schon dunkel draußen und alle acht Gruppen, ausgestattet mit Ultraschalldetektoren und einer Karte vom Gelände der Fuldaauen, gingen gemeinsam zum Aueweiher auf Fledermaussuche.

Am Treffpunkt angekommen (Herr Herzig ist bereits vorausgegangen, um alle Geräte aufzubauen.) waren bereits alle Detektoren startklar und die Kinder riefen: „ich hör was, da ist eine und noch eine Fledermaus“. Die Jungtiere gleiteten sogar über unsere Köpfe hinweg. Sie hatten den typischen Fledermaus Flatterflug noch nicht drauf. Die Begeisterung war groß, als die Kinder und auch die Erwachsenen die kleinen wendigen Flieger im Schein ihrer Lampen sahen. So viele Fledermäuse auf einmal, wir hatten wirklich Glück an diesem Abend. Herzig schaltete für alle hörbar sein Detektor an und verwendete ein Megaphon, damit die Ultraschallaute alle Teilnehmer besser mithören konnten.  

Heute ist die gesamte "Kinderstube" der Fledermäuse mit ausgeflogen, sagte der Fledermausexperte Lothar Herzig und erklärte den Teilnehmern, dass die jungen Fledermäuse von erfahrenen Weibchen unterrichtet werden, welche Laute und in welcher Höhe sie diese ausstoßen müssen, um beim Jagen und bei der Orientierung Erfolg zu haben. Die Alttiere korrigieren die Jungen sofort und so oft, bis sie es richtig machen, erklärte Herzig.

Beim Rundgang um den Aueweiher viel den Teilnehmern auf, das auf der Wasserseite am Ostufer die meisten Fledermäuse gesichtet und registriert worden.

Das Ostufer des Weihers wird bis zum Sonnenuntergang noch von der Sonne aufgewärmt und die Hauptnahrung der Fledermäuse, die Fluginsekten, halten sich nun hier vermehrt auf. Darum gibt es am Ostufer mehr Fledermaus Sichtungen als am Westufer, so Herzig.

Voller euphorischer Eindrücke einer, durch Fledermäuse verzauberten Nachtexkursion, verabschiedeten wir uns gegen 23:30 Uhr voneinander und hörten noch aus der Ferne, wie einige Kinder und ihre Eltern sich begeistert über ihre Erlebnisse mit den Fledermäusen unterhielten.

Text: Annelie Röhm


Foto: Annelie Röhm Falkner Michael Schanze mit Rotmilanweibchen Lucia
Foto: Annelie Röhm Falkner Michael Schanze mit Rotmilanweibchen Lucia

Die Waldwanderung am Samstag, 3.8.2019 mit dem Falkner Michael Schanze wurde zu einer überaus unterhaltsamen Lehrstunde. Denn Schanze ist nicht nur Tier- und Naturfreund, sondern auch ein exzellenter Unterhalter und so weiß er Wissenswertes witzig zu verpacken und sein Publikum einzubeziehen.

Am Sportplatz Adolphseck stellte er uns sein Rotmilan Weibchen Lucia vor und sagte von sich selbst: „Seht ihr, ich habe einen Vogel“. Er gab noch ein paar Hinweise zur Lucia, die auch volkstümlich Gabelweihe genannt wird. Sie kann eine Spannweite von bis zu 1,70 Meter haben und ein Gewicht von knapp 1,4 kg. Ihr wissenschaftlicher Name lautet: "Milvus milvus".

Der Falkner stellte uns auch Aufgaben, wie z.B.: Wer kann besser riechen? Der Wolf, der Greifvogel oder der Schmetterling. Das Ergebnis war verblüffend: 1. der Greifvogel, 2. der Schmetterling drittens der Wolf. Oder, er zählte uns alle 28 Greifvögel Deutschlands auf. Wir sollten sie wiederholen. Wir konnten nur 19 aufzählen. Trotz unserer Wissenslücken machte uns diese Wanderung viel Spaß. Auch bei den Kindern konnte man erkennen, dass sie wissbegierig sind und sich für die Natur interessieren.

Falknerei = Flugvorführung? Nicht bei mir! Sagte uns Herr Schanze. Ich betreibe eine etwas andere Falknerei und zusätzlich eine Greifvogel- Auffangstation und bin daher auch leider nicht besuchbar! Wir erfuhren auch viel über das Falkner Handwerk, die Beizjagd und über Lebensweisen und Eigenschaften von Greifvögeln. Text: Annelie Röhm


Foto: Annelie Röhm Forschercamp mit Michael Kirse im Wald
Foto: Annelie Röhm Forschercamp mit Michael Kirse im Wald

06. September 2019 „Was ist das denn“, riefen einige Teilnehmer, als wir an der Simshäuser Hütte ankamen. Das ist ein Forschercamp sagte Michael Kirse, Inhaber des Rhöner Umweltmobil.

Sogleich teilte er uns in vier Forschergruppen ein und führte mit uns ein Quiz durch, das uns sehr viel Spaß bereitete. Anschließend erfuhren wir sehr interessante Dinge von den Tieren der Nacht, die auch als Präparate vor uns auf dem Tisch standen. Doch dann ging es los und wir krochen ins Unterholz. Der Boden war sehr trocken, nur hier und da waren ein Käfer oder eine Jagdspinne unterwegs. In Baumstümpfen mit etwas Restfeuchte fanden wir dann einige Insekten. Auf einem großen Monitor konnten wir unsere Insekten in einer respektablen Größe betrachten, die wir im Anschluss wieder frei ließen. Zum Schluss wurde jeder Gruppe ein Nachtsichtgerät ausgehändigt, womit wir die Sehfähigkeiten von Luchs und Wildkatze nachempfinden konnten. So eine Nacht wie diese, hatte keiner der 16 Teilnehmer bisher erlebt. Text: Annelie Röhm


Foto: Annelie Röhm Wir bauen ein Wickingerboot
Foto: Annelie Röhm Wir bauen ein Wickingerboot

Am 29. Juni 2019 trafen wir uns wieder im Umweltzentrum zum Gestalten statt Wegwerfen.

Dieses schwimmfähige Wickingerboot bauten Juliane und ich allein, weil sich an diesem Tag keine Interessenten einfanden, um mit uns gemeinsam dieses Boot zu bauen. Wir haben es sehr bedauert, weil in diesem Boot viel Vorarbeit steckt, auch wenn man es diesem Objekt nicht so ansieht, Nun haben wir uns entschlossen, den Bau des Wickungerbootes im kommenden Jahr noch einmal anzubieten.  Text: Annelie Röhm

 

 

 


Foto: Annelie Röhm Insektennisthilfen des Herrn Bernhard Kastilan
Foto: Annelie Röhm Insektennisthilfen des Herrn Bernhard Kastilan

Am Parkplatz Götzenhof starten wir diesmal unsere Tour. 01. Juni 2019 Dort beginnt der Milseburgradweg. Ab hier geht es gemütlich, aber stetig steigend bergan (3% Steigung). Zwischendurch legen wir kleine Verschnaufpausen ein. (Getränke mitnehmen) Unser Ziel ist Elters, wo der Hummel Experte Bernhard Kastilan seit Jahrzehnten ein Paradies für Hummeln, Bienen und auch anderen Bestäubern auf seiner Streuobstwiese geschaffen hat. Er wird uns, während eines Rundganges, dieses Paradies vorstellen und uns somit Tipps und Anregungen für Insektenhilfen geben. Wenn wir Glück haben, sehen wir auch die vielen Orchideen auf seiner Streuobstwiese blühen.

Auf dem Rückweg halten wir in Langenbieber am Radlerbiergarten, um unsere Brotzeit einzunehmen. Die Kinder haben dort auf der Spielwiese die Möglichkeit sich auszutoben. Danach fahren wir zurück zum Parkplatz Götzenhof. Diese Tour ist vor allem für Familien mit Kindern geeignet. Natürlich können auch Erwachsene ohne Kinder teilnehmen. Kinder sollten ihr verkehstüchtiges Fahrrad gut beherrschen und fahrsicher bei längeren Strecken sein.

Die Länge der Tour wird nach Google Maps 31 Km betragen.
Text: Annelie Röhm


Foto: Annelie Röhm Garten in Nösperts-Weidmoos
Foto: Annelie Röhm Garten in Nösperts-Weidmoos

Wir fuhren mit dem Rad auf dem Vulkanweg nach Nösperts-Weidmoos, um uns dort die Mammutbäume, den Rhododendrongarten und vieles mehr anzuschauen. 19. Mai 2019

Die Strecke von Fulda bis Lauterbach fuhren wir mit dem Zug. Bevor wir zum Vulkanradweg kamen, besuchten wir den legendären Strolch von Lauterbach, wo Steinquader an einer seichten Stelle die Überquerung der Lauter zu Fuß ermöglichen. Anschließend radelten wir hinauf zum Vulkanweg. Dort angekommen folgten wir ihn bis Schloss Eisenbach an dessen Fuße wir eine kurze Rast einlegen. Unser nächstes Ziel war die Stadt Herbstein, dessen Stadtmauer wir uns etwas genauer ansahen. Nach einer Einkehr steuerten wir Nösperts-Weidmoos an, wobei wir immer mal eine kleine Rast einlegten. In Nösperts-Weidmoos fuhren wir bergauf zu einem ganz besonderen Garten, in dem es nicht nur Mammutbäume, sondern auch sehr viele Rhododendron zu bestaunen gab.  Der Besitzer der beiden Anlage berichtete uns in bewegenden Bildern den Aufbau der Gärten und wie er als Junge mit seinem Großvater einige Bäume dort pflanzte. Als wir den Heimweg antraten und aus dem Wald kamen, sahen wir eine große „Schlechtwetterfront“ auf uns zurasen. Wir versuchten dieser Front auszuweichen und es gelang uns auch. Auf unserem weiteren Weg nach Wächtersbach legten wir nach Bedarf des Öfteren eine Rast ein. Am Bahnhof in Wächtersbach angekommen fuhren wir mit dem Zug zurück nach Fulda.
Während der Route waren einige Höhenmeter zu überwinden.
Text: Annelie Röhm


Foto: Annelie Röhm Waldwanderung mit dem Revierförster
Foto: Annelie Röhm Waldwanderung mit dem Revierförster

Ein sonniger Morgen empfing uns am Parkplatz Kottenbach. 27. April 2019 Nach der Begrüßung fuhren wir zu einem entlegenen Waldstück und liefen dann querfeldein durch das Unterholz bis zu einer Wildschweinsuhle. Da gab es für die Kinder viel zu sehen und zu entdecken, z.B. den Malbaum. In ihren Becherlupen fingen die Kinder Insekten ein, die dann von allen bestaunt werden konnten. Die Wohnung einer cleveren Mäusefamilie wurde unter den Wurzeln eines Baumes gefunden und beleuchtet. Viele andere Spuren im Wald fanden wir oft erst auf den zweiten Blick. Herr Kellerhoff erklärte uns, welche Informationen diese Spuren im Wald uns offenbaren. Wir gingen fast fünf Minuten lang schweigend durch den Wald. Das war toll. Der Himmel verdunkelte sich und es fing an zu regnen, als wir am „Ort des Grauens“ ankamen. Hier wütete der Borkenkäfer und vernichtete in wenigen Wochen diesen jungen Fichtenbestand. Auf dem Rückweg machten wir eine kurze Rast an der Simshäuser Hütte, wo wir unsere Brotzeit einnahmen. Das war ein spannender Vormittag, der uns bestimmt lange in Erinnerung bleiben wird. Text: Annelie Röhm


Foto: Annelie Röhm
Foto: Annelie Röhm

Gestalten statt wegwerfen 30. März 2019

Vor einiger Zeit herrschte noch die Meinung, Recyclingmaterialien wären nicht für die Wohnung geeignet.
Da waren die Teilnehmer des Workshops am Samstag, 30. März 2019 im Umweltzentrum Fulda anderer Meinung. Das Ergebnis seht ihr auf dem Foto. Schaut euch diese Osterhasen an, die von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern gestaltet wurden. Das sind doch Prachtexemplare und eine gute Ausgangsposition für neue kreative Ideen. Diese Osterhasen wurden mit Materialien wie Tapete, Gardinen, Knöpfe, Filz, Modeschmuck und vieles mehr gestaltet. Bei euch daheim schlummern auch noch „Schätze“, die nur darauf warten, dass ihr etwas Neues daraus macht. Sie sind oft zum Wegwerfen zu schade. Habt einfach Spaß beim Ausprobieren und schaut, was man mit allen möglichen Fundsachen so gestalten kann.
Das Fazit der Teilnehmer war: Mit den eigenen Händen etwas schaffen, erleben, wie eine Idee Gestalt annimmt - einfach wunderbar! Der nächste Workshop findet am Samstag, 29. Juni 2019 im Umweltzentrum Fulda statt. Text: Annelie Röhm


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NABU-FD - Gefülltes Baumstämmchen.pdf
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Die Naturschutzjugend (NAJU)

Deutschlands größter Kinder- und Jugendverband im Naturschutz

Die Naturschutzjugend (NAJU) im Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. ist die unabhängige, gemeinnützige Jugendorganisation des NABU und deutschlandweit der größte Kinder- und Jugendverband im Natur- und Umweltschutz. Sie wurde 1982 gegründet und hat es sich zum Ziel gesetzt, durch aktiven Natur- und Umweltschutz die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen und die biologische Vielfalt zu erhalten.

 

Die NAJU ist der führende Kinder- und Jugendverband in der außerschulischen Umweltbildung, im Umweltschutz und im praktischen Naturschutz. Die NAJU ist  mit über 1000 Gruppen in ganz Deutschland aktiv. Durch Projekte und Kooperationen im In- und Ausland pflegt die NAJU ein großes Netzwerk.

 

In der NAJU engagieren sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für den Schutz von Natur und Umwelt. In unseren Ortsgruppen sind wir vor allem im praktischen Naturschutz aktiv: Wir pflanzen Bäume, bauen Krötenfangzäune, kümmern uns um Streuobstwiesen, schützen Vögel & Fledermäuse oder machen auch mal eine Schlammschlacht beim Anlegen von Teichen.

Kinder in einer NAJU-Kindergruppe
Foto: NABU/ F. Fender

Kinderbereich

Tolle Wettbewerbe, außergewöhnliche Projekte, spannende Aktionen, Spaß, Natur pur, coole Freizeiten – das und noch vieles mehr bietet die NAJU für Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren an. Diese können beispielsweise in einer der zahlreichen NAJU-Kindergruppen aktiv werden oder am Wettbewerb „Erlebter Frühling“ teilnehmen.

Junge Erwachsene aus einer NAJU-Jugendgruppe
Foto: NAJU

Jugendbereich

Die NAJU bietet für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 zahlreiche Möglichkeiten, sich für Natur und Umwelt zu engagieren. Diese bieten sich zum Beispiel bei den aktuellen Jugendkampagnen. Auch gibt es die Möglichkeit, sich im internationalen Bereich, beim Thema Umwelt und Sport oder bei klimapolitischen Projekten einzubringen.